Nato weist russische Diplomaten aus – Russland droht mit Gegenmaßnahmen

Symbolfoto: © Thorben Wengert | pixelio.de

Im Fall des Nervengiftanschlags auf den russischen Ex-Agenten Skripal und seine Tochter im britischen Salisbury teilte die Nato mit, dass sie russische Diplomaten ausweisen werden. Insgesamt werden sieben Mitarbeiter des russischen Nato-Bündnisses ausgewiesen. Bei dem Anschlag wurde der in der Sowjetunion entwickelte Kampfstoff Nowitschok eingesetzt. Russland steht im Verdacht etwas mit dem Anschlag zu tun zu haben. Russland teilte mit, dass sie auf die Sanktionen und Ausweisungen reagieren werden. Vor der Nato hatten bereits die USA, Deutschland und mehr als 20 weitere Länder russische Diplomaten ausgewiesen.

Der 66-jährige Skripal und seine 33-jährige Tochter brachen wenige Stunden nach einem Essen im britischen Salisbury zusammen. Beide wiesen Vergiftungserscheinungen auf. Die Polizei bestätigte, dass sie Opfer eines Nervengiftangriffs wurden. In Großbritannien ermitteln über 250 Polizisten der Anti-Terror-Einheit im Fall des vergifteten Ex-Spions Skripal (wir berichteten). Bei dem Anschlag wurden nach Angaben der britischen Regierungschefin mehr als 130 Menschen dem Nervengift ausgesetzt. Gebäude und Rettungsmittel wurden oder werden kontaminiert. Der Zustand der beiden vergifteten ist sehr ernst. Beide befinden sich noch immer im Koma.

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