US-Präsident Trump verhängt Strafzölle gegen China

Symbolfoto: © jan37k | pixelio.de

Europa bleibt vorerst vor Strafzöllen auf Stahl und Aluminium verschont. Es soll Zeit für weitere Verhandlungen geschaffen werden. Ohne eine Einigung wären Gegenmaßnahmen aus Europa wahrscheinlich gewesen. Das teilte die US-Regierung am Donnerstag mit.

US-Präsident Trump verhängte unterdessen milliardenschwere Strafzölle gegen China. Welche Produkte davon betroffen sein werden, wird sich in den nächsten Wochen entscheiden. Das Maßnahmenpaket gegen China wird 60 Milliarden US-Dollar schwer sein. Die USA reagieren damit auf „unfaire Handelspraktiken“, hieß es aus dem Weißen Haus. Die Zölle sollen in den nächsten 60 Tagen ausgearbeitet werden. Das Handelsdefizit mit China wird sich dadurch sofort um 100 Milliarden US-Dollar reduzieren. Damit setzt Trump ein zentrales Wahlkampfversprechen um. Die chinesische Regierung hatte vor solchen gewarnt und mit Gegenmaßnahmen gedroht. China ist auch von den Strafzöllen auf Stahl und Aluminium betoffen, die ab Freitag in Kraft treten. Die Entscheidung Trumps sorgte dafür, dass der Dow Jones um 2,9 Prozent sank.

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