Datenskandal: Facebook sieht sich nicht als Täter – Anleger und Anwender erhöhen den Druck

Symbolfoto: © Alexander Klaus | pixelio.de

Aktionäre haben Facebook in San Francisco nach dem Bekanntwerden des Datenskandals um die britische Analysefirma Cambridge Analytica verklagt. Damit gerät der Konzern immer weiter unter Druck. Facebook hat falsche und irreführende Aussagen zu seiner Firmenpolitik gemacht. Zahlreiche Nutzer des Netzwerks unterzeichneten Petitionen, in denen gefordert wird, dass das Unternehmen mehr für den Schutz der Nutzerdaten unternimmt und die Nutzer respektiert.

Der Kurs der Facebook-Aktie ist nach dem Bekanntwerden um 20 Prozent eingebrochen. Facebook selbst sieht sich nicht als Täter, sondern als Opfer. Der Konzern hatte zugegeben, dass die britische Analysefirma Cambridge Analytica Zugriff auf bis zu 50 Millionen Nutzerdaten hatte – ohne deren Zustimmung.

Facebook bekräftigte unterdessen, dass es sich um keinen Hackerangriff handelt und keine Daten, wie Passwörter, gestohlen wurden. Der Konzern hat angekündigt Maßnahmen zu ergreifen, um den Zugriff von Entwicklern auf detaillierte Freundeslisten und Fotos einzuschränken. Auch personelle Veränderungen wurden in dem Zusammenhang nicht ausgeschlossen.

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