Gewalt an der Spreewald-Grundschule in Berlin: Wachdienst soll Sicherheit gewährleisten

Symbolfoto: © Jens Weber | pixelio.de

An der Spreewald-Grundschule in Berlin kam es in der Vergangenheit immer wieder zu Gewaltexzessen. Es gab zuletzt auch vermehrt Übergriffe auf Lehrer, die mit der Situation zunehmend überfordert waren und die Lage nicht mehr selbst in den Griff bekamen. Aus diesem Grund hat die Schulleiterin der Spreewald-Schule nun einen privaten Sicherheitsdienst engagiert. Seit Montag wird auf den Fluren und auf dem Schulhof patrouilliert. Bisher wurden nur die Berliner Schulen im Stadtteil Neukölln bewacht.

Die Hauptaufgabe des Sicherheitsdienstes in der Spreewald-Grundschue ist es Konflikte unter den Schülern von vornherein zu vermeiden. Im letzten Jahr gab es über 30 Gewalttaten an der Schule. Einige Fällen sind aktenkundig, weil Schüler ihre Lehrer geschlagen haben. An der Schule sorgte unter anderem die Tatsache, dass Eltern einen Euro für eine Schulmahlzeit nicht bereit waren zu bezahlen, sodass einige Grundschüler von dem Essen in der Kantine ausgeschlossen wurden, für Ärger. Die Grundschüler sind im Schnitt zwischen 6- und 12 Jahren alt. An der Spreewald-Schule wird bei 90 Prozent der Schüler Zuhause nicht deutsch gesprochen, teilte die Schulleitung mit.

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