Vergewaltigung auf Bochumer Friedhof unter Verschluss gehalten: Polizei gesteht Fehler ein

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Weil die Polizei nicht über eine Vergewaltigung auf dem Bochumer Friedhof berichtete, ist sie in die Kritik geraten. Die Polizei begründete die Nichtberichterstattung damit, dass das Opfer geschützt werden sollte. Am Morgen des 18. Februar wurde eine 33-jährige Frau auf dem Blumenfriedhof um 6.30 Uhr an der Harpener Straße vergewaltigt. Der Täter hat die Frau auf dem Heimweg von einer Disco angesprochen und sie begleitet. Auf dem Friedhof schlug der Mann sie mit einem Stein, sodass sie bewusstlos wurde. Anschließend entkleidete er die Frau, vergewaltigte sie mehrfach und ließ sie anschließend liegen. Der Täter konnte ermittelt werden, weil die 33-jährige Frau mitbekam, wie der Täter in ein Taxi stieg. Er ist polizeibekannt und vorbestraft – unter anderem wegen sexueller Nötigung. Im Jahr 2010 wurde der Täter bereits vom Landgericht in Dortmund zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt. Der Mann nahm an einem Kurs für rückfallgefährdete Sexualstraftäter des Landes Nordrhein Westfalen teil.

Ein Pressebericht zu der grausamen Tat wurde erst am Mittwochnachmittag veröffentlicht. Die Polizei Bochum teilte mit, dass es ein Fehler gewesen sei, nicht zeitnah über die Festnahme des vorbestraften Bochumers zu berichten.

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