Krieg in Syrien: Lage eskaliert – USA sprechen von einer humanitären Katastrophe

Symbolfoto: © Katharina Wieland Müller | pixelio.de

Die Lage in Syrien eskaliert weiter. Der UN-Generalsekretär äußerte sich zutiefst beunruhigt über die aktuellen Entwicklungen in Syrien. In den vergangenen 48 Stunden sind mindestens 250 Menschen ums Leben gekommen – darunter rund Zivilisten –, wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mitteilte. Es ist die blutigste Angriffswelle seit Beginn des Konflikts rund um Ost-Ghuta. Über 1.200 Menschen wurden teils schwer verletzt – darunter auch Kinder. Die USA sprechen von einer humanitären Katastrophe. Die Vereinten Nationen wiederholten ihre Forderung die Kämpfe zu beenden und damit die Lieferung von humanitären Hilfsgütern zu ermöglichen.

Syrische Regierungstruppen beteiligen sich an den Kämpfen gegen die türkische Armee gemeinsam mit der YPG. Die Kurdenmiliz YPG kontrolliert das Gebiet entlang der syrisch-türkischen Grenze. Die „Operation Olivenzweig“ birgt für Präsident Erdogan große Risiken. Damit ignorierte die Türkei alle Warnungen aus den USA. Die Türkei sieht in der Kurden-Miliz eine Terroreinheit. Die Kurden-Miliz YPG ist einer der wichtigsten Verbündeten der USA im Kampf gegen die Terroristen des „Islamischen Staats“ (IS). Ein Sprecher der kurdischen Miliz bestätigte die türkischen Angriffe.

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