Syrien: Assad-Truppen sollen Kurden in Afrin im Kampf gegen die Türkei unterstützen

Symbolfoto: © Katharina Wieland Müller | pixelio.de

Die Lage rund um die Stadt Afrin droht weiter zu eskalieren. Der syrische Machthaber Assad schickt seine Truppen zu den Kurden um sie im Kampf gegen das türkische Militär zu unterstützen. Die kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) haben mit der syrischen Regierung ein Abkommen geschlossen. Syrische Regierungstruppen werden den YPG-Kämpfern nun zu Hilfe eilen. Die Kurdenmiliz YPG kontrolliert das Gebiet entlang der syrisch-türkischen Grenze.

Die Türkei wies unterdessen Vorwürfe zurück, dass Giftgas bei einem Angriff auf ein Dorf bei Afrin eingesetzt wurde. Nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte gibt es Hinweise darauf, dass die Türkei Giftgas in Syrien eingesetzt hat.

Die „Operation Olivenzweig“ birgt für Präsident Erdogan große Risiken. Damit ignorierte die Türkei alle Warnungen aus den USA. Die Türkei sieht in der Kurden-Miliz eine Terroreinheit. Die Kurden-Miliz YPG ist einer der wichtigsten Verbündeten der USA im Kampf gegen die Terroristen des „Islamischen Staats“ (IS). Ein Sprecher der kurdischen Miliz bestätigte die türkischen Angriffe.

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