Steiermark: Zugunglück in Österreich – eine Tote und 22 Verletzte

Symbolfoto: © Erich Westendarp | pixelio.de

In der österreichischen Steiermark ist am Montag um 12.45 Uhr, im Bahnhof von Niklasdorf, ein EuroCity der Deutschen Bahn mit einem Regionalzug kollidiert. Beide Züge stießen seitlich zusammen. Ein Teil der Wand eines vorderen Waggons der 1. Klasse wurde abgerissen. Die zuständige Polizei sprach von einer sogenannten „Flankenkollision“. Bei dem Zugunglück wurde eine Frau im EuroCity 216 getötet und 22 Reisende, darunter auch drei Kinder, zum Teil schwer verletzt.

Der Eurocity war nach Angaben der Deutschen Bahn mit Personal der österreichischen Bundesbahn (ÖBB) besetzt und auf dem Weg von Graz nach Saarbrücken. Dazu wird in Salzburg das personal komplett ausgetauscht. Zahlreiche Einsatzkräfte wurden alarmiert und befreiten die rund 60 festsitzenden Reiseden aus den bei Zuggarnituren. Witterungsbedingt war der Einsatz von Rettungshubschraubern nicht möglich.

Der Zugunfall hat Auswirkungen auf den Schienenverkehr in der Region. Zwischen Bruck und Leoben wurde nach dem Unglück ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Schäden an Oberleitungen und Masten sind ebenfalls aufgetreten, sodass die betroffene Strecke vorerst gesperrt bleibt. Wie lange die Sperrung andauern wird, war am Montagabend noch unklar.

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