EU-Parlament: Zeitumstellung wird geprüft

Symbolfoto: © Karin Jung | pixelio.de

Für viele Bürger in Europa ist die Zeitumstellung zweimal im Jahr ein Ärgernis. Das EU-Parlament hat beschlossen zu prüfen, ob die Zeitumstellung abgeschafft werden soll. Die Zeitumstellung führt Expertenangaben zufolge zu mehr Unfällen auf den Straßen, weil viele Menschen übermüdet sind. Auch Depressionen könnten in Folge der Zeitumstellung verstärkt werden. Am Donnerstag wurde über die Zeitumstellung im EU-Parlament diskutiert. Eine große Mehrheit der EU-Abgeorndeten sprach sich am Ende dafür aus, die Zeitumstellung auf den Prüfstand zu stellen. Die Forderung, die Sommerzeit komplett abzuschaffen fand keine Mehrheit im Parlament. Die Sommerzeit müsste in der gesamten EU abgeschafft werden. Wenn nur einzelne Länder die Sommerzeit abschaffen, müsste alles beim alten belassen werden, weil das schädlich für den Binnenmarkt wäre, so das Parlament.

In Deutschland wurde die Sommerzeit 1980 eingeführt. Seit 1996 werden die Uhren in allen europäischen Ländern am letzten Sonntag im März um eine Stunde vor und am letzten Sonntag im Oktober einheitlich um eine Stunde zurückgestellt. Die Gründe, die für eine Zeitumstellung sprechen sind beispielsweise, dass im Sommer abends das Licht weniger häufig an- und ausgeschaltet werden muss. Im Winter widerum muss früher geheizt werden.

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