Schlaflose Nächte wegen der AfD: Holocaust-Überlebende warnt vor neuem Antisemitismus

Symbolfoto: © Siegfried Baier | pixelio.de

Am Mittwoch sprach die 92-jährige Holocaust-Überlebende Lasker-Wallfisch im Bundestag. In einer Rede, die zu Tränen rührt, appellierte sie, dass dem Hass keine Chance mehr gegeben werden darf. Anita Lasker-Wallfisch sagte: „Wenn man gebraucht wird, hat man eine winzige Chance. Ich hatte diese Chance. Ich wurde gebraucht, als Cellistin im Mädchenorchester des Konzentrationslagers.“ Während ihrer Rede erklärte sie, wie sie für heimkehrende Lagerarbeiter spielte und sonntags Konzerte für die Wärter gegeben hat. Im Frühjahr 1945 wurde sie gemeinsam mit ihrer Schwester von britischen Truppen aus dem Lager in Bergen-Belsen befreit. Die AfD war erstmals beim Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus dabei. Der Bundestag gedachte am Mittwoch der Befreiung des Vernichtungslagers in Auschwitz durch sowjetische Truppen am 27. Januar 1945.

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble sagte, dass Judenhass in Deutschland keinen Platz hat und, dass das alle, die hier leben, akzeptieren müssen.

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