Irak: Deutsche IS-Unterstützerin wurde zum Tode verurteilt

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Die deutsche Staatsangehörige Lamia K. aus Mannheim wurde in der irakischen Hauptstadt Bagdad zum Tode verurteilt. Das zuständige Strafgericht teilte mit, dass die Deutsche schuldig sei, die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) unterstützt zu haben. Die 50-Jährige wurde dafür bereits am vergangenen Donnerstag zum Tode verurteilt, wie erst am Sonntag bekannt wurde. Gegenüber den irakischen Ermittlern hat Lamia K. zugegeben die Terrororganisation logistisch unterstützt zu haben. Das Auswärtige Amt wurde bereits in der vergangenen Woche informiert. Daraufhin wurde der deutsche Botschafter in Bagdad in der Europaabteilung des irkaischen Außenministeriums vorstellig und brachte seinen Protest zum Ausdruck. Lamia K. schloss sich den Terroristen des IS bereits 2014 an.

Lamia K. stammt aus dem baden-württembergischen Mannheim und war im Juli 2017 gemeinsam mit weiteren Deutschen in der irakischen Stadt Mossul von Sicherheitsbehörden verhaftet und nach Bagdad ausgeliefert worden. Unter den Festgenommenen befand sich auch die Tochter von Lamia K., mit einem Kind und die deutschen Frauen Fatima M. aus Detmold und die 16-jährige Linda W. aus Pulsnitz.

Lamia K. und ihre Tochter wurden in einem Versteck aufgefunden, sodass davon ausgegangen wurde, dass sie eine höhere Stellung bei den Terroristen eingenommen hatte. Das Kind, der Tochter von Lamia K., soll unbestätigten Berichten zufolge gestorben sein.

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