Syrien droht mit Abschuss türkischer Kampfjets

Symbolfoto: © Katharina Wieland Müller | pixelio.de

Die Türkei teilte mit, dass gegen die Kurden im Nordwesten Syriens eine Militäraktion gestartet werden soll, um das Gebiet „vom Terror“ zu säubern. Am Sonntag hatte Erdogan einen Militäreinsatz auf die Region Afrin angekündigt, weil die türkische Regierung befürchtet, dass die YPG-Miliz eine 30.000 Mann starke Grenztruppe aufbauen will. Das betroffene Gebiet wird von der Kurdenmiliz YPG kontrolliert. Die Kurden haben in Kooperation mit den USA gegen die Terroristen des „Islamischen Staats“ (IS) gekämpft.

Syriens Führung drohte in diesem Zusammenhang mit dem Abschuss türkischer Kampfjets, wenn diese syrisches Gebiet bombardieren. Die Türkei hat ihre Truppen bereits in die Grenzprovinz Hatay entsandt – Panzer sind dort bereits eingetroffen. Die türkische Regierung betrachtet die YPG-Milizen als verlängerten Arm der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK. Ein Sprecher der YPG-Miliz erklärte, dass die Truppen in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt worden sind, um einen möglichen Angriff jederzeit abwehren zu können.

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