Orkan „Friederike“: Zwei Feuerwehrmänner starben

Symbolfoto: © Thomas Max Müller | pixelio.de

Der Orkan „Friederike“ ist es der stärkste Sturm seit 2007. Auf dem Brocken wurden Orkanböen von 203 Stundenkilometern gemessen. Die Behörden haben alle Straßen in den Oberharz gesperrt. Viele Straßen im Harz sind zur Zeit unpassierbar, sodass im Oberharz zahlreiche Orte von der Außenwelt abgeschnitten wurden.

Der Fernverkehr der Deutschen Bahn wurde bundesweit eingestellt. Reisende müssen noch bis Freitag mit erheblichen Einschränkungen rechnen. Die betroffenen müssen am Freitag zunächst abgeflogen und aus der Luft begutachtet werden. Anschließend muss ein Zug ohne Fahrgäste die Strecken abfahren, um mögliche Schäden zu sichten und um sicherzustellen, dass die Gleise wieder benutzt werden können.

In Hannover wurde der Reisebus des DLRG Landesverbandes Niedersachsen für gestrandete Bahnreisende eingesetzt. Der Bus brachte Fahrgäste von Hannover nach Berlin. Parallel fuhr ein Bus der Johanniter Unfall Hilfe (JUH) und zusätzlich noch ein Bus des Arbeiter Samariter Bundes (ASB) Ziele in Göttingen und Düsseldorf an.

Bisher starben mindestens fünf Menschen, darunter auch ein Feuerwehrmann in Nordrhein-Westfalen. Der 51-jährige Feuerwehrmann aus Hachen befand sich in einem Einsatz im sauerländischen Sundern. Er war bei Aufräumarbeiten plötzlich zusammengebrochen. Er konnte anschließend wiederbelebt werden, starb jedoch im Krankenhaus. In Thüringen kam ein Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Bad Salzungen im Orkan ums Leben. Er wurde bei einem Sturmeinsatz von einem Baum erschlagen.

Auf der A13 bei Dresden war ein LKW von einer Windböe erfasst worden, sodass dieser umkippte. Der Fahrer wurde dabei eingeklemmt und erlag noch am Unfallort seinen Verletzungen.

In Emmerich am Niederrhein wurde ein 59-jähriger Mann auf einem Dauercampingplatz von einem umstürzenden Baum erschlagen.

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