Proteste angekündigt: US-Präsident Trump sagt Reise nach Großbritannien ab

Symbolfoto: © jan37k | pixelio.de

Am Freitag wurde bekannt, dass US-Präsident Donald Trump nicht zur Eröffnung der neuen amerikanischen Botschaft nach London reisen wird. In London waren zahlreiche Proteste gegen den Besuch von Trump angekündigt. Trump-Gegner begrüßten die Absage. Der US-Präsident begründete die Absage damit, dass sein Vorgänger Obama die „am besten gelegenste und vornehmste Botschaft in London“ für „Peanuts“ verkauft hat und nun eine neue Botschaft für 1,2 Milliarden Dollar gebaut wird. Trump sprach in diesem Zusammenhang von einem schlechten Deal, bei dem er nicht das Band zur Eröffnung durchschneiden wird. Der Londoner Bürgermeister Khan sagte: „Es scheint, als sei die Botschaft bei ihm angekommen.“ Ein Sprecher der britischen Premierministerin Theresa May betonte, dass US-Botschaft Donald Trump in London willkommen sei.

Der Umzug der amerikanischen Botschaft in London nach Vauxhall stand schon im Oktober 2008 fest. Der Umzug wurde noch während der Amtszeit von George W. Bush aus Sicherheitsgründen beschlossen.

Letztes Jahr hatten 1,8 Millionen Briten eine Petition unterzeichnet, um den geplanten Staatsbesuch Trumps bei Königin Elizabeth II. zu verhindern.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*