Mittelmeer: Mindestens 25 Schutzsuchende sind vor der Küste Libyens ertrunken

Symbolfoto: © Andreas Hermsdorf | pixelio.de

Am Samstag sind vor der libyschen Küste mindestens 25 Schutzsuchende ertrunken. Das Schlauchboot, auf dem sich 150 Schutzsuchende befanden, kenterte und sank, teilte die Nichtregierungsorganisation Sea Watch mit. Die italienische Küstenwache teilte mit, dass 85 Menschen aus Seenot gerettet werden konnten. Die genaue Zahl der Todesopfer ist noch unklar.

Die libysche Regierung will die Sperrzone wieder aufheben, weil sich die Zahl der Schutzsuchenden auf dem Meer immer weiter verringert. „Wir begrüßen die Entscheidung“, sagte ein Sprecher der Hilfsorganisation Sea Watch. Das Ziel der Europäischen Union (EU) ist es, die Fluchtwege über das Meer weitestgehend abzuriegeln. Im Jahr 2017 flüchteten insgesamt 171.635 Menschen über das Mittelmeer. Mindestens 2.800 Schutzsuchende kamen bei der gefährlichen Überführt mit seeuntauglichen Booten ums Leben.

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