Silvesternacht in Brandenburg: Zwei junge Männer starben durch Böller

Symbolfoto: © Tim Reckmann | pixelio.de

In der Silvesternacht sind zahlreiche Menschen durch Böller verletzt worden. In Brandenburg gab es bundesweit die einzigsten Todesfälle. Zwei junge Männer (19 und 35 Jahre) kamen durch explodierende Böller ums Leben. In den letzten Jahren hatte es zwar Verletzte aber keine Toten durch Silvesterböller mehr gegeben. In Kleinmachnow ist ein 19-Jähriger gegen 0.40 Uhr bei der Zündung eines selbstgebauten Böllers tödlich verletzt worden. Der junge Mann starb noch an der Unglücksstelle – alle Reanimationsversuche scheiterten. Das Landeskriminalamt hat die Unglücksstelle untersucht. Woher der Böller genau stammte ist noch unklar.

Im Landkreis Märkisch-Oderland kam ein 35-jähriger Mann ums Leben, nach dem er einen Böller angezündet hatte. Der Böller explodierte unmittelbar vor seinem Körper. Er hatte mit Freunden auf einem Gartengrundstück in Gusow-Platkow gefeiert und den tödlichen Böller gegen 22.20 Uhr gezündet. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen aufgenommen. Auch hier ist noch unklar, um welche Art Böller es sich gehandelt hat. Augenzeugen sprachen von einem riesigen Feuerwerk auf dem Gartengrundstück.

Ebenfalls in Brandenburg, in Flecken Zechlin, hat sich ein schwerer Unfall nach einem Böller-Wurf ereignet. Ein Elfjähriger wurde von einem weggeworfenen, sogenannten Polenböller, im Gesicht getroffen und schwer verletzt. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Berliner Spezialklinik geflogen.

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