New York: Zwölf Tote bei Wohnhausbrand – kleiner Junge löste das Feuer aus

Symbolfoto: © O. Fischer | pixelio.de

Im New Yorker Stadtteil Bronx hat sich am Donnerstag ein Brand mit zwölf Todesopfern ereignet. Es ist der schlimmste Brand seit 1990 in New York. Unter den Toten befinden sich auch ein Baby und drei weitere Kinder, teilte die Polizei mit. Vier Menschen schweben in Lebensgefahr. Zahlreiche Bewohner wurden von der Feuerwehr über Drehleitern aus dem brennenden Haus gerettet. Das betroffene Wohnhaus hatte vier Stockwerke.

Ermittlungen ergaben, dass das Feuer durch einen dreieinhalbjährigen Jungen, im Erdgeschoss ausgelöst wurde, der an einem Gasherd gespielt hatte. Die Mutter wurde erst auf das Feuer aufmerksam, als der Junge anfing zu schreien. Anschließend griff die Mutter ihre beiden Kinder, flüchtete aus der Wohnung und ließ die Wohnungstür offen stehen. Dadurch konnten sich die Flammen rasend schnell über das Treppenhaus ausbreiten. Der Chef der New Yorker Feuerwehr sagte, dass das Treppenhaus wie ein Kamin wirkte und den anderen Bewohnern der Weg nach unten versperrt wurde. Mehr als 160 Feuerwehrleute waren im Einsatz.

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