Militärtransporter Airbus 400M stürzt bei Testflug in Spanien ab – mindestens drei Tote

Symbolfoto: © Julian Herzog| wikipedia

Ein militärisches Transportflugzeug vom Typ Airbus A400M ist am Samstagmittag während eines Testflugs bei Sevilla abgestürzt. Bei dem Unglück in Spanien kamen mindestens drei Menschen ums Leben. Das Unglück ereignete sich kurz nach dem Start der Maschine. Das Flugzeug stürzte in einem unbewohnten Gebiet nördlich des Flughafens von Sevilla ab. Es handelte sich nicht um ein kommerzielles Flugzeug. Die spanischen Rettungsdienste bestätigten, dass drei Besatzungsmitglieder ums Leben kamen. Zwei weitere erlitten schwere Verletzungen. Einer der Verletzten musste künstlich beamtet werden. Der andere Verletzte erlitt Knochenbrüche und Verbrennungen. Ein weiteres Besatzungsmitglied wird noch vermisst. Bei den Opfern handelt es sich um spanische Airbus-Mitarbeiter. Kurz vor dem Absturz hat die Besatzung über Funk einen Notruf abgesetzt und technische Probleme gemeldet. Das abgestürzte Militärflugzeug war für das türkische Militär bestimmt. Airbus machte zunächst keinerlei Angaben zu einer möglichen Absturzursache.

Bei dem Airbus A400M handelt es sich um ein ganz neues Transportflugzeug, das auch bei der Bundeswehr die veraltete Transall ersetzen. Mit vierjähriger Verspätung erhielt Deutschland im Dezember die erste von 53 bestellten Maschinen. Die Bundeswehr sieht an der Maschine noch erheblichen Verbesserungsbedarf. Der Airbus A400M soll deshalb frühestens in vier Jahren in den regulären Dienst genommen werden. Ein Sprecher der Luftwaffe sagte am Samstag, dass die Luftwaffe sich die Ursache für diesen Absturz ganz genau angesehen wird, um keinerlei Risiken für das Personal einzugehen. Der erste A400M befindet sich seinen Angaben zufolge in der Einsatzprüfung durch die Luftwaffe.

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