Dresden: Polizei stellt bei mutmaßlichem Reichsbürger einen Waffenvorrat sicher

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Mehr als 50 Schusswaffen und hunderte Schuss Munition stellten Beamte bei einem Einsatz bei einem mutmaßlichen 64-jährigen Reichsbürger im sächsischen Dresden-Briesnitz sicher. Die Beamten waren eigentlich nur gekommen, weil gegen den Mann ein Vollstreckungshaftbefehl in Höhe von 35 Euro vorlag. Dabei stießen sie auf Pistolen, Gewehre und Revolver sowie Vorderlader. Diese wurden nicht vorschriftsmäßig, sondern frei zugänglich gelagert. Außerdem wurden Waffen und Munition nicht wie vorgeschrieben voneinander getrennt gelagert. Der 64-Jährige konnte jedoch mehrere Waffenbesitzkarten vorlegen, ob diese aber das gesamte Sortiment abdecken, ist noch unklar.

Der Mann weigerte sich die 35 Euro zu bezahlen, lehnte die Begleichung der Strafe ab und wurde vorübergehend festgenommen. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet. Er Streit ab, dass er ein Reichsbürger sei. Der 64-Jährige hatte jedoch das Handeln der Polizisten in Frage gestellt.

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