Hurrikan „Harvey“ erreicht Texas: Ausnahmezustand – Rettungskräfte können nicht ausrücken

Symbolfoto: © O. Fischer | pixelio.de

Der Hurrikan „Harvey“ hat den US-Bundesstaat Texas erreicht. Die Behörden rechnen mit dem Schlimmsten und die Rettungskräfte müssen in den Schutzräumen bleiben. Die Böen sind so heftig, dass die Rettungskräfte noch nicht ausrücken können. Die Feuerwehren müssen zum Teil in ihren Stützpunkten bleiben, weil ein Ausrücken noch zu gefährlich ist. Der Hurrikan erreicht Windgeschwindigkeiten zwischen 185 und 233 Stundenkilometern. Das Nationale Hurrikanzentrum stufte den Hurrikan auf die zweithöchste Stufe vier ein. Am Freitag um 22.50 Uhr (Ortszeit) traf der Sturm 50 Kilometer nordöstlich von Corpus Christi auf Land.

Es ist der stärkste Hurrikan seit zehn Jahren in Texas. In der Kleinstadt Rockport wurden zehn Menschen verletzt, nach dem das Dach ihres Hauses abgedeckt wurde. Es wird auch mit massiven Überschwemmungen, auch im Landesinneren, gerechnet. Mehr als 120.000 Menschen sind zur Zeit ohne Strom. Der Hurrikan „Harvey“ könnte der heftigste Hurrikan seit „Katrina“ vor zwölf Jahren werden. Hunderttausenden Menschen wurde zur freiwilligen Evakuierung geraten. US-Präsident Donald Trump erklärte den Hurrikan zum Katastrophenfall.

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