Verfahren wegen Steuerhinterziehung: Ronaldo sagte vor Gericht aus – er hält sich für unschuldig

Symbolfoto: © Thorben Wengert | pixelio.de

Der mehrfache Weltfußballer Cristiano Ronaldo hat am Montag vor Gericht ausgesagt. „Ich sitze hier, weil ich Cristiano Ronaldo heiße“, sagte er zur Eröffnung des Verfahrens zur Richterin. Ihm wird Steuerhinterziehung in Höhe von 14,7 Millionen Euro vorgeworfen. Es geht dabei um Werbeeinnahmen, die der Stürmer von Real Madrid zwischen 2011 und 2014 erhielt und durch Briefkastenfirmen gezielt in Steuerparadiese lenkte. Die Vorwürfe hat er zurückgewiesen und sagte aus, dass er zu keinem Zeitpunkt etwas verschleiern oder Steuern hinterziehen wollte. Die Gerichtsverhandlung kann sich über eine längere Zeit hinziehen. Die Richterin hat nun 18 Monate Zeit eine Entscheidung über eine mögliche Prozesseröffnung zu fällen. Im Falle einer Verurteilung könnte Ronaldo eine mehrjährige Haftstrafe drohen.

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