Terrorverdacht: Türkei zieht Liste deutscher Unternehmen zurück

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Nach Informationen von „Spiegel Online“ hat der türkische Präsident Erdogan die Liste mit 681 deutschen Unternehmen, die unter Terrrorverdacht standen, am Wochenende zurückgezogen. Auf der Liste standen Unternehmen, wie Daimler und BASF aber auch Privatpersonen. Erdogan sagte, dass es sich um ein Missverständnis handelte. Die Türkei hatte über Interpol im Mai eine Liste mit den deutschen Unternehmen nach Berlin geschickt. Der Verdacht wurde von der türkischen Regierung damit begründet, dass die Unternehmen mutmaßliche Gülen-Unterstützer in ihren Reihen haben. Die Liste wurde am Wochenende über Interpol wieder zurückgezogen.

Die Türkei stellte klar, dass in der Türkei gegen 140 Unternehmen wegen des Verdachts der Terrorismusunterstützung ermittelt wird. Die deutschen Unternehmen waren Zulieferer und standen somit nur in geschäftlichen Beziehungen zu den türkischen Unternehmen, sodass gegen sie nie ermittelt wurde und auch nicht ermittelt werden soll, teilte die türkische Regierung mit. Der türkische Innenminister Soylu sprach ebenfalls von einem Missverständnis.

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