Linkin-Park-Frontmann Chester Bennington ist tot

Foto: © Rickard Laurin | wikipedia

Chester Bennington, der Frontmann von der Rockband Linkin Park, ist tot. Er wurde 41-Jahre alt und hat sich das Leben genommen. Seine Leiche wurde am Donnerstag in einem Haus in Palos Verdes Estates, nahe Los Angeles, aufgefunden. Chester Bennington war verheiratet und hinterlässt sechs Kinder. Er war seit 1998 Frontmann und Songwriter der kalifornischen Rockband Linkin Park. Linkin Park ist seit Jahren international erfolgreich. Chester Bennington hatte in den letzten Jahren immer wieder mit Alkohol- und Drogenproblemen gekämpft und war depressiv.

Als Kind wurde Bennington sexuell missbraucht. Er hatte in diesem Zusammenhang in der Vergangenheit öfters von Selbstmordgedanken gesprochen. Linkin-Park-Bandkollege Mike Shinoda twitterte, dass er schockiert ist und sein Herz gebrochen sei.

Hohe Chartplatzierungen unter anderem in den USA und Deutschland, massives Airplay, verschiedene gewonnene Musikpreise und anhaltende Unterstützung durch Massenmedien und Fans sind die Gründe dafür, dass Linkin Park heute als eine der bekanntesten und bestverkaufenden Rockbands gilt. In Deutschland hat Linkin Park vier Mal den Musikpreis „Echo“ gewonnen und international zwei Grammys und drei Mal den „World Music Award“ (WMA) abgeräumt.

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