Pipeline östlich von Wien explodiert: Ein Toter und viele Verletzte

Symbolfoto: © Marlies Schwarzin | pixelio.de

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Östlich von Wien, in Baumgarten an der March, ist am Dienstagmorgen gegen 8.45 Uhr aus noch unklaren Gründen eine der größten Gas-Pipelines in Österreich explodiert. Die Anlage ist eine zentrale Stelle für die Erdgasverteilung in Europa. Augenzeugenberichten zufolge war die Explosion so heftig, dass die Erde für kurze Zeit vibriert hat. Bei der Explosion kam mindestens ein Mensch ums Leben und zahlreiche weitere Personen wurden verletzt. Die Feuerwehr spricht von 18 Leicht- und Schwerverletzten. Fünf der Verletzten erlitten schwere Verbrennungen. Bilder von vor Ort zeigen wie hohe Flammen aus der Anlage schießen.

Die Explosion hat einen Brand ausgelöst, der sich insgesamt auf sechs Gebäude ausbreitete. Auch mehrere in der Nähe geparkte Autos wurden durch das Feuer teils komplett zerstört. Die Lage ist inzwischen unter Kontrolle, wie ein Feuerwehrsprecher mitteilte. Die Anlage wurde auf den Sicherheitsmodus heruntergefahren und alle Mitarbeiter wurden in Sicherheit gebracht. Die Unglücksursache ist zur Stunde noch unklar, möglicherweise gab es einen technischen Defekt an der Anlage. Im Einsatz befinden sich rund 240 Einsatzkräfte. Die Erdgasanlage hat eine jährliche Kapazität von 40 Milliarden Kubikmeter. Das Landeskriminalamt hat sich in die Ermittlungen zur Unfallursache eingeschaltet.

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