Alwine in Brandenburg: Das ganze Dorf wurde für 140.000 Euro versteigert

Symbolfoto: © Andrea Damm | pixelio.de

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Das in Brandenburg befindliche Dorf Alwine wurde am Samstag für 140.000 Euro versteigert. Das Dorf im Wald war aufgrund der mangelhaften Zustände europaweit in den Schlagzeilen. Am Samstag hat nun ein anonymer Käufer zugeschlagen. Bei der Versteigerung wurde nur ein einziges Gebot abgegeben, obwohl das zuständige Auktionshaus zuvor noch von rund 40 Interessenten berichtet hatte. Der Käufer erhält für sein Geld das gesamte 16.000 Quadratmeter große Areal mit schleifenförmiger Dorfstraße. In Alwine befinden sich insgesamt neun Wohnhäuser mit mehreren Nebengebäuden, Schuppen und Garagen.

Das Dorf gehört zur Stadt Uebigau-Wahrenbrück und befindet sich 100 Kilometer von Berlin entfernt. Die einzige Buslinie in der Gegend fährt ohne Halt an der Siedlung vorbei. Die etwa 15 Einwohner von Alwine blickten mit Sorge auf die Versteigerung. Sie wissen nicht was passiert, wenn ein neuer Eigentümer das Dorf übernimmt. Sie befürchten vertrieben zu werden. Der zuständige Bürgermeister von Uebigau-Wahrenbrück sagte im Vorfeld, dass er die Käufer einladen will, um mit ihnen zu besprechen, wie es mit der kleinen Siedlung und seinen Bewohnern weitergehen soll. Die Häuser in Alwine müssen aufwendig saniert werden. Der bisherige Vermieter war verstorben und hatte die Miete kassiert aber sehr wenig an den Immobilien gemacht.

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