Vermisstes U-Boot: Argentinische Marine erklärt U-Boot-Besatzung für tot

Symbolfoto: © Andreas Hermsdorf | pixelio.de

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Die Suche nach dem im Südatlantik vermissten U-Boot „San Juan“ wurde am Donnerstag abgebrochen. An Bord befanden sich 44 Besatzungsmitglieder, darunter auch Südamerikas erste 35-jährige U-Boot-Offizierin. Das vermisste U-Boot ist 65 Meter lang und sieben Meter breit und konnte bisher nicht lokalisiert werden. Die Marine erklärte die Besatzungsmitglieder für tot. Unterwassermikrofone der internationalen Atomtest-Überwachungsbehörde hatten von zwei verschiedenen Stationen aus eine schwere Explosion, die sich bisherigen Informationen zufolge auf der Position des U-Boots ereignete vernommen. Zu dem Kurzschluss kam es, weil Wasser über den Schnorchel in das U-Boot gelangt ist. Zum Zeitpunkt des Vorfalls herrschte im Südatlantik starker Wind mit zeitweise mehr als sechs Meter hohen Wellen. Unklar ist noch, ob durch das Feuer an Bord beispielsweise ein Torpedo explodiert ist.

Die internationale Suchmission wurde am Donnerstag für beendet erklärt. Der Sprecher der argentinischen Marine sagte, dass zehn argentinische Kriegsschiffe, ein britisches Polarschiff, zwei US-Flugzeuge und ein Forschungsflugzeug der NASA an der Suche des U-Boots beteiligt waren.

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