Messerattentat in NRW: Bürgermeister wurde im Imbiss angegriffen

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

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Der Bürgermeister Andreas Hollstein aus dem nordrhein-westfälischen Altena wurde am Montagabend Opfer eines Messerattentats. Ein 56-jähriger Deutscher stach in einem Imbiss mit einem 30 Zentimeter langen Küchenmesser auf den Politiker ein und verletzte ihn am Hals. Ersten Informationen zufolge ist Hollstein schwer verletzt worden, er schwebt aber nicht in Lebensgefahr. Ein Angestellter des Imbisses wurde ebenfalls verletzt, bei dem Versuch Hollstein zu helfen. Der Täter war zum Tatzeitpunkt alkoholisiert. Der 56-Jährige hat sich zu der Tat bereits geäußert und soll unzufrieden mit der Politik des Bürgermeisters gewesen sein.

Hollstein kümmert sich intensiv um Schutzsuchende und der Ministerpräsident von NRW hatte seine Haltung bei seiner Rede zur Verleihung des Staatspreises NRW gewürdigt. Die Kleinstadt Altena mit seinen 18.000 Einwohnern befindet sich im Sauerland und wurde im März diesen Jahres von Kanzlerin Angela Merkel mit dem Nationalen Integrationspreis für eine gute Flüchtlingsarbeit ausgezeichnet, der mit 10.000 Euro dotiert war. Die Kleinstadt hatte mehr Schutzsuchende aufgenommen, als sie es gemusst hätte. Ein politischer Hintergrund der Messerattacke kann daher nicht ausgeschlossen werden. Der Messerattentäter wird sich für eine schwere politische Straftat verantworten müssen.

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