Ägypten: Anschlag auf Moschee fordert mindestens 155 Tote

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

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Bei einem Anschlag auf eine Moschee, die sich auf der ägyptischen Sinai-Halbinsel befindet, sind mindestens 155 Menschen ums Leben gekommen und 120 weitere wurden zum Teil schwer verletzt. Ein schwer bewaffnetes Überfallkommando hat die Moschee während des Freitagsgebets angegriffen. Die Terroristen haben rund um die Al-Rawdah-Moschee mehrere Sprengsätze gezündet, als die Menschen gerade aus der Moschee heraus kamen. Außerdem haben die Terroristen auf Flüchtende geschossen. Die Sicherheitskräfte sind im Großeinsatz und auf der Suche nach den Tätern.

Ägypten hat eine dreitägige Staatstrauer für die Opfer des Anschlags angekündigt. Das Militär geht in Kooperation mit der Polizei verstärkt gegen Terroristen in der betroffenen Gegend vor. Trotzdem kommt es immer wieder zu schweren Anschlägen, die von einem Ableger der Terroristen des „Islamischen Staats“ (IS) begangen werden. Auf der Sinai-Halbinsel befindet sich im Norden ein militärisches Sperrgebiet.

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