Türkei: Innenminister droht Europa mit der Entsendung zehntausender Flüchtlinge

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Der Streit zwischen der Türklei und Europa aufgrund der Auftrittsverbote gegen türkische Politiker spitzt sich weiter zu. Am Freitag teilte der türkische Innenminister mit, dass Schutzsuchende aus der Türkei über die Grenze nach Europa geschickt werden sollen. „Wenn ihr das wollt, ebnen wir jeden Monat 15.000 Flüchtlingen den Weg, die wir euch nicht geschickt haben, damit ihr euch einmal wundert“, sagte Süleyman Soylu. Er warf Deutschland und den Niederlanden vor, sich in innere Angelegenheiten der Türkei einzumischen.
Am Samstag jährt sich der Flüchtlingspakt mit der Türkei zum ersten Mal. Die Bundesregierung teilte mit, dass das Flüchtlingsabkommen mit der Türkei ein großer Erfolg sei. In der Türkei befinden sich zur Zeit 3,5 Millionen Schutzsuchende, von denen 2,9 Millionen aus dem Bürgerkriegsland Syrien kommen.

Die türkische regierungsnahe Tageszeitung „Günes“ zeigte Merkel am Freitag auf dem Titel als „weiblichen Hitler“ und zeigte sie mit SS-Uniform und Hakenkreuz.

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