Russland: Truppen wurden in volle Alarmbereitschaft versetzt

Während die prorussichen Separatisten ihren Abzug schwerer Waffen von der Front abgeschlossen haben, versetzt Russland seine Truppen in volle Alarmbereitschaft. Kurz vor dem Jahrestag der Krim-Annexion am 16. März wurden die Nordmeerflotte und zahlreiche Fallschirmjäger-Einheiten im Zuge umfasender Manöver in volle Alarmbereitschaft versetzt. Neue Gefahren für die militärische Sicherheit erfordern, dass die Armee ihre militärischen Fähigkeiten weiter ausbaut, teilte der russische Verteidigungsminister am Montagmorgen mit. Am Montag wurde in der Ostsee mit neuen Manövern begonnen. In der letzten Woche hatte die russische Armee bereits Manöver auf der annektierten Halbinsel Krim durchgeführt. Das westliche Militärbündnis Nato hat die Zahl seiner Manöver an der Ostgrenze der Europäischen Union ebenfalls deutlich erhöht. Die westlichen Staaten werfen Russland neben der illegalen Annexion der Krim auch die Unterstützung der prorussischen Separatisten vor. Russland hat dies zurückgewiesen und erklärte, dass die Bewohner der Krim sich in einer Volksabstimmung entschieden hatten sich der Russischen Föderation anzuschließen. In diesem Zusammenhang hat Russland dem Westen „schmutzige Propaganda“ vorgeworfen. Auf der Krim wurden inzwischen 1,56 Millionen Einwohner mit dem russischen Pass ausgestattet. In der Ostukraine sollen auch mindestens 100 Deutsche sich den prorussischen Rebellen angeschlossen haben.

Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hatte vor seinem Deutschland-Besuch gefordert Russland das Gastgeberrecht für die Fußball-Weltmeisterschaft 2018 zu entziehen.

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